Pfarrei Neustadt/Aisch:Kreatives Abtauchen in spannende Abenteuer

Mini-Pfadi-Wochenende der Pfarrei Neustadt/Aisch in Münchsteinach
Beim Mini-Pfadi-Wochenende am zweiten Mai-Wochenende im CVJM-Freizeitzentrum in Münchsteinach sind die Ministrant*innen und Pfadfinder*innen der Pfarrei Neustadt/Aisch in toller Gemeinschaft in spannende Wasser-Abenteuer abgetaucht.
Gleich nach dem Bezug der Blockhäuser und einigen Spielen zum Kennenlernen ging es in den Wald zum Sammeln von herumliegenden Ästen, die zum Floßbau und als Stockbrot-Stecken geeignet waren. Anschließend wurde mit vereinten Kräften gesägt und geschnitzt. Aus den gekürzten Ästen bauten die Kinder mit viel Geduld und gegenseitiger Unterstützung ihr eigenes kleines Floß, das teilweise toll bemalte bunte Segel zierte und die Jungfernfahrt am nächsten Tag heil überstehen sollte.
Basteln, Experimente und knifflige Rätsel zum Thema Wasser und Ozeane standen am Samstagvormittag auf dem Programm. Die Teilnehmenden gestalteten Aquarien in Schuhkartons oder Schraubgläsern, färbten weiße Rosen bunt – und hatten so gleich ein Muttertagsgeschenk – falteten Fische und Frösche oder bastelten Blubber-Fische. Am Nachmittag führte eine Schnitzeljagd hinunter nach Münchsteinach. An den Stationen galt es dabei durch das Lösung von Teamaufgaben möglichst viele Muggelsteine zu sammeln. Während die zehn Wasser-Geräusche recht schnell erraten waren und in jeder Gruppe mindestens ein Wasser-Checker die Wasserfragen bei „1,2 oder 3“ richtig beantworten konnte, waren der Bau einer Löwenzahnpipeline schon eine echte Herausforderung und das Fahrenlassen der gefalteten Papierschiffe auf der Steinach ein großer Spaß. Am Wasserspielplatz angekommen wurden die Muggelsteine gegen Kekse eingetauscht, die selbstgebauten Flöße zu Wasser gelassen und bei herrlichem Sonnenschein ordentlich Wasser gepanscht. Dabei durfte eine spontane Wasserschlacht Kinder gegen Mitarbeitende natürlich nicht fehlen.
Zurück im CVJM-Haus war das Abendprogramm nach dem stärkenden Abendessen sehr flexibel gehalten. Ganz nach Lust und Laune konnten die Kinder Nagelbilder, Draht-Herzen oder Grußkarten als Muttertagsgeschenk werkeln oder zusammen auf der Wiese spielen. Auch den zweiten Abend verbrachten die Kinder am Lagerfeuer mit Stockbrot rösten, Singen und Werwolf spielen.
Leider hieß es am Sonntag schon wieder Koffer packen und Blockhäuser kehren. Nach getaner Arbeit schrieben die Kinder Fürbitten, suchten Lieder, dekorierten den Gruppenraum, bastelten Fische und Seerosen oder übten das Evangelium in verteilten Rollen für den Gottesdienst, den alle mit Father Georgin feierten. In Worten und Aktionen wurde deutlich, dass man wie in der biblischen Geschichte vom Fischfang viel schaffen kann, wenn man mit Jesus und miteinander in Verbindung bleibt und dass Menschen und die Gemeinschaft wie Seerosen aufblühen, wenn jeder etwas zum friedlichen Miteinander beiträgt.
Mit einem „Gut Pfad“ verabschiedeten sich die Kinder nach dem Mittagessen mit dem Wunsch, dass das nächste Mini-Pfadi-Wochenende wieder in Münchsteinach sein soll, dann aber unbedingt einige Tage länger. Ein besseres Feedback kann man sich als Mitarbeiterteam gar nicht wünschen.